Florian Langner - Mediator | Coach | Trainer

Erwachsenenbildung ist für mich keine Dienstleistung – es ist eine Überzeugung. Seit 2007 arbeite ich mit Menschen, die vor beruflichen und persönlichen Herausforderungen stehen: Führungskräfte und Teams, Interessenvertreter und Bildungseinrichtungen, Einzelpersonen in Umbrüchen.

Was mich dabei leitet: Ich sehe nicht das Problem, sondern den Menschen dahinter. Jede Konfliktsituation, jede Blockade, jeder Widerstand hat eine Geschichte – und meistens mehr Lösungspotenzial als zunächst sichtbar.

Meine Arbeit gründet auf dem Vertrauen in die Entwicklungsfähigkeit von Menschen. Erkenntnisse der Hirnforschung, erprobte Methoden im Umgang mit Belastungen und Konflikten, und der ACT-Ansatz bilden die Grundlage dafür.

Ich selbst lebe, was ich begleite: die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Was mich heute besonders bewegt – der menschliche Umgang mit Künstlicher Intelligenz und digitalem Wandel – ist daher kein Bruch mit meiner bisherigen Arbeit. Es ist ihre konsequente Fortsetzung.

Porträt von Florian Langner

WAS MICH ANTREIBT

Menschlichkeit vor Methode!

Jede Vorgehensweise ist so gut wie die Haltung dahinter. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht stets der Mensch als Persönlichkeit und nicht ein Konzept über ihn.

Klarheit als Haltung!

Vage zu bleiben ist bequem. Klar zu sein braucht Mut und schafft Vertrauen. Darüber reden, worüber wir wirklich, wirklich reden müssen, sehe ich als meine Aufgabe.

Neugier statt Routine!

Seit meinen ersten Workshops und Seminaren im Jahr 2007 treibt mich noch immer dasselbe an: verstehen wollen, was wirklich hinter einer Situation steckt. Diese Neugier gilt Menschen, Themen – und mir selbst.

Entwicklung als Lebenshaltung!

Ich begleite Menschen durch Veränderung. Das kann nur gelingen, wenn ich selbst bereit bin, mich weiterzuentwickeln.

MEIN WERDEGANG

Meilensteine meines Werdegangs
2003 Studienabschluss Diplom-Sozialpädagoge (FH) mit staatlicher Anerkennung, Uni-Siegen und FH Darmstadt
2003 -2006 Tätigkeiten in der Straffälligenhilfe, der Arbeit mit Suchterkrankten und in der kommunalen Jugendarbeit
2007 Beginn der Selbstständigkeit Auf- und Ausbau meiner Seminar- und Vortragstätigkeit
2007 Start der Ausbildungsreihe für betriebsinterne Konfliktberater:innen
2008 Masterabschluss Master-Studiengang Erwachsenenbildung an der TU Kaiserslautern (DISC)
2014 Weiterbildung Fernstudium Grundkurs Theologie an der Domschule Würzburg
2019 Weiterbildung Ausbildung zum Mediator nach Ausbildungsverordnung für zertifizierte Mediatoren (ZMediatAusbV)

Meine methodischen Grundlagen

Das Fundament meiner Arbeit

Meine Arbeit entsteht immer aus dem konkreten Kontext heraus, also aus den Themen, Fragen und Situationen, die Teilnehmende wirklich beschäftigen. Theoretische Impulse wechseln sich ab mit Reflexion, Diskussion und praktischen Übungen. Lebendig statt frontal, nah an der Praxis statt abstrakt.

Was dabei zählt: nicht Wissen um seiner selbst willen, sondern bewusste und aktive Auseinandersetzung mit den Anliegen der Teilnehmenden. So entsteht SelbstWIRKSAMkeit. Dafür greife ich auf drei methodische Grundlagen zurück:

ACT - Werte stärken, handlungsfähig bleiben

ACT – Acceptance and Commitment Therapie/Training – ist ein moderner, empirisch fundierter Ansatz aus der Verhaltenspsychologie, entwickelt vom Psychotherapeuten Prof. Steven C. Hayes. Im Kern geht es darum, belastende Gedanken und Gefühle nicht zu bekämpfen, sondern ihnen Raum zu geben ohne von ihnen gesteuert zu werden. Stattdessen rücken eigene Werte in den Mittelpunkt als Kompass für Entscheidungen und Handlungen.

In meiner Arbeit nutze ich ACT vor allem im Coaching: wenn Menschen feststecken, sich im Kreis drehen oder in Veränderungsprozessen an ihre Grenzen stoßen. Der Ansatz hilft dabei, Klarheit zu gewinnen und handlungsfähig zu bleiben, auch wenn sich Unsicherheit und Belastungen nicht auflösen lassen.

Mediation & Gesprächsführung

Als ausgebildeter Mediator nach der ZMediatAusbV begleite ich Gespräche in Situationen, in denen direkte Kommunikation nicht mehr funktioniert. Mediation schafft den Rahmen, in dem unterschiedliche Perspektiven gehört werden, ohne Gewinner und Verlierer zu erzeugen.

Gesprächsführung ist dabei mehr als Technik. Es geht darum zu verstehen, was wirklich gesagt wird – und was ungesagt bleibt. In Konflikten, in schwierigen Führungsgesprächen und in der Begleitung von Veränderungsprozessen ist diese Kompetenz oft das, was den Unterschied macht.

Hirnforschung & Neuroleadership

Ich beziehe mich in meiner Arbeit auf Erkenntnisse der Hirnforschung, dabei insbesondere den Neuroleadership-Ansatz von David Rock. Sein SCARF-Modell beschreibt, welche Faktoren das Gehirn als Bedrohung wahrnimmt: Status, Sicherheit, Autonomie, Zugehörigkeit, Fairness. Das erklärt, warum Menschen in Konflikten oder Veränderungsprozessen so reagieren, wie sie reagieren.

Diese Erkenntnisse fließen in meine Seminare ein: bei Kommunikationsthemen, beim Umgang mit Widerstand, bei Konfliktdynamiken unter Belastung. Und sie verbinden sich mit dem ACT-Ansatz: Beide beschreiben, wie das Gehirn einen permanenten Gedankenstrom erzeugt der nicht immer konstruktiv ist, aber verstanden und beeinflusst werden kann.

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